Online Festplatte Foto: Secret Side

Jeder, der einen Computer besitzt und ihn halbwegs „normal“ benutzt, wird nach einiger Zeit feststellen, dass er nicht um eine Online Festplatte kommt. Bilder von der Digitalkamera, MP3-Stücke, Videos, teils selbstgemacht oder aus anderen Quellen,natürlich auch Ergebnisse aus produktiver Arbeit, also Präsentationen, Tabellen, Briefe, Notizen, Datenbanken, Dokumente, etc. Kurzum: ein Sammelsurium an verschiedenen, nahezu unzähligen Dateien. Sie befinden sich in der Regel auf der Festplatte im heimischen Computer, dort gelangen sie auf den verschiedenen Schnittstellen – Bluetooth, USB, andere Kabel- oder Drahtlosverbindungen – hin. Nicht zu vergessen die zur Bearbeitung und Erstellung notwendigen Anwendungsprogramme. Nun wird der Tag kommen und die Platte ist am Ende ihrer Kapazität. Bei den heute verbauten Festplattengrößen kann dieser Tag zwar weit in der Zukunft liegen. Und wer vorher schon weiß, dass er eher große Videodateien sammelt, wird sich vorab ohnehin Gedanken über den notwendigen Speicherplatz machen und sich gleich entsprechend eindecken.

Festplatte voll?

Dennoch, meistens kommt die Meldung „Auf Laufwerk C: steht kein Speicherplatz mehr zur Verfügung“ immer ungelegen. Die Lösung heißt Online Festplatte. Schnell im Internet nach einem Anbieter gesucht und angemeldet und ein paar große Dateien ausgelagert. Anbieter gibt es genügend und alle bieten für den Einstieg ihren Service kostenlos an. Von 100 MB bei einigen Freemailing-Diensten, die ihre Online Festplatte sozusagen nebenher anbieten, bis hin zu 25 GB oder gar 50 GB bei reinen Online Festplatten-Anbietern. Dazu gibt es noch Verwaltungstools wie Transferprogramme, Virenscanner oder Explorer artige Dateibetrachter. Natürlich sind die Platzangebote erweiterbar, dann aber kostenpflichtig. Einige bieten bis zu 1.000 GB, andere gar „unbegrenzt“ – was immer das heißt. Wer Geld sparen möchte nutzt nicht nur ein kostenloses Angebot einer Online Festplatte.





Unbegrenzter Speicherplatz im Netz

Das oben aufgeführte Beispiel ist natürlich nur eine Spitze, normalerweise wird der PC-Benutzer seinen Speicherplatz halbwegs im Blick behalten bzw. wird das vom Betriebssystem erledigt. Aber es gibt auch andere Gründe, sich für eine Online Festplatte zu entscheiden. Zuerst natürlich der Sicherheitsaspekt. Denn wer wie beschrieben Daten auf seinem Computer angesammelt hat wird sich maßlos ärgern, wenn es zu einem Crash kommt und die unersetzlichen Daten weg sind. Programme (welche übrigens nicht auf die Online Festplattekommen) lassen sich in der Regel ersetzen, die Nutzdaten sind nach einem solchen Computer-GAU verschwunden. Da heißt es dann zurückgreifen auf die letzte Sicherheitskopie. Und dafür ist die Online Festplatte ideal. Kein zusätzliches physisches Laufwerk, nur eine schnelle Internetverbindung – die heutzutage kein Thema mehr ist – und eine entsprechende Software sind notwendig. Letztere gibt es ebenfalls als Dreingabe vom Anbieter der Online Festplatte. Eine gutes Angebot für eine Online Festplatte kommt beispielsweise von Trendmicro.

Eine weitere wichtige Möglichkeit wissen vor allem Teamarbeiter zu schätzen. Eine Online Festplatte ist ein einfacher Netzwerk-Ersatz. Arbeitsgruppen, die Räumlich dezentral über größere Entfernungen verteilt sitzen und an gleichen Projekten arbeiten, können so immer dieselben Dateien bearbeiten ohne sie umständlich per E-Mail zu verschicken. Die Online Festplatte ist also fast so etwas wie ein Rundum-Sorglos-Paket in Sachen Backup/Wiederherstellung und Speicherplatz-Engpässen.

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