Groß, größer und dann noch ein bisschen mehr. Neben zahlreichen Features werben die Hersteller mobiler Endgeräte mit Speicherplatz ohne Ende. Auf den ersten Blick mag sich so mancher Konsument fragen, wofür er den großen Speicher eigentlich braucht, doch im Alltag stellt sich oft heraus, dass es eigentlich noch ein Quäntchen mehr sein könnte. Aber wie viel Speicher ist nun wirklich genug?






Der Etikettenschwindel bei Smartphones

Wer die Angebote der Hersteller studiert, kann leicht ins Schwärmen geraten. Hat doch das Smartphone eine Speicherkapazität, die auszureizen man sich gar nicht vorstellen kann. Doch Vorsicht: Oft beziehen sich die Angaben auf Brutto- statt Nettowerte. Was bedeutet, dass dem Nutzer oft nur ein Viertel zur Verfügung steht, da Betriebssystem und ähnliches auch Platz benötigen. Und dann kann es auch schon eng werden. Musik, Spiele und besonders HD-Videos benötigen enorm viel Speicherplatz. Aber auch Apps, E-Mails und gespeicherte Kontakte müssen irgendwo untergebracht werden. Selbst beim Tablet kann der integrierte Speicher schnell seine Grenzen erreichen. Der eine oder andere Film, die Bildergalerie und nicht zuletzt ein paar eBooks – und schon ist der Speicher voll.

Kapazitäten auslagern – aber wohin?

Bei einem (Netto-) Speichervolumen von 2 GByte bringen Sie einen 90-minütigen Film (in komprimierter SD-Auflösung), etwa 150 Fotos (je nach Auflösung) und rund 350 Musikstücke unter. Das neue Spiel, das Sie herunterladen möchten, kann Sie schon vor Probleme stellen. Modelle mit größerem Speicher sind oft sehr teuer. Preiswerter sind kleine microSD(HC)s-Karten, mit denen sich viele Modelle nachrüsten lassen. Mit diesen Speicherkarten schaffen Sie bis zu 32 GByte zusätzlichen Speicherplatz. Kosten: um die 20 Euro. Leider geht der Trend der Hersteller in eine andere Richtung: Speicherkarten-Slots werden verschwinden zunehmend aus den Geräten. Stattdessen wird empfohlen, die Daten in die Cloud auszulagern – was bei Smartphones aufgrund der dafür notwendigen Internetverbindung zu zusätzlichen Kosten führt. Auch der Speicherplatz im Netz kostet ab einem bestimmten Volumen.

Den Bedarf vorher abschätzen

Nicht jeder braucht gleich viel Platz auf seinem Gerät. Anhand des bisherigen Nutzer-Verhaltens lässt sich meist gut abschätzen, wie viel Speicher in etwa nötig sein wird. Benötigen Sie immer den Zugriff auf Ihre gesamte Musiksammlung? Schauen Sie HD-Videos auf dem Smartphone? Machen Sie viele Fotos? Wenn Sie sich diese Fragen vor dem Kauf beantworten und sich dann noch etwas Spielraum nach oben gönnen, sind Sie auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Passende Geräte lassen sich beispielsweise über Mobilcom Debitel bestellen.

Bildurheber: ulisse – Fotolia

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