Heimlicher Leistungsträger: Der DruckerspeicherOb im Homeoffice oder im Büro: Der Drucker ist nach wie vor nicht aus dem Arbeitsleben wegzudenken. Beim internen Speicher der Geräte gilt: Eine Leistungsreserve hilft, um eine reibungslose Bearbeitung der Druckaufträge zu sichern.

 



Große Dateien erfordern große Speicherleistung

Heutzutage kann es öfter einmal vorkommen, dass auf einmal eine größere Menge an Ausdrucken fällig ist oder einzelne Dokumente durch umfangreiche Grafiken sehr groß sind. Spätestens jetzt ist ein reichhaltig ausgestatteter Druckerspeicher vonnöten, damit der Drucker diese Aufgabe reibungslos bewältigt. Der Hintergrund: Jedes zu druckende Dokument muss für den Druck vollständig in den Speicher passen, inklusive einer sogenannten Job-Datei. Ist der Speicher zu knapp bemessen, sind Fehlermeldungen die Folge – oder sogar ein totales Streiken des Geräts. Richtig frustrierend wird es, wenn der Drucker zwar druckt, aber die einzelnen Seiten nicht vollständig dargestellt aus dem Gerät herauskommen – ganz besonders dann, wenn das bei größeren Auflagen passiert.

Wer seinen Drucker online bestellt, sollte deshalb auf jeden Fall darauf achten, dass das Gerät über genügend Speicher verfügt. Wenn der Speicher bei einem bereits vorhandenen Gerät schwächelt, muss nicht gleich zwingend ein neuer Printer her: Bei vielen Druckermodellen lässt er sich oft nachrüsten.

Speicher nachrüsten leichtgemacht

Anleitungen zum Aufrüsten des Speichers finden sich entweder auf den Herstellerseiten im Netz oder im Drucker-Handbuch. In der Regel finden sich dort auch Angaben über die aktuelle Größe des Speichers und über die Speichergröße, mit der der Drucker noch aufgerüstet werden kann. Sind oft sehr große Dateien wie zum Beispiel Präsentationen zu drucken, sollte der Speicher im nachgerüsteten Zustand mindestens 128 MB groß sein.

Werden in einem IT-Netzwerk Drucker von mehreren Mitarbeitern angesteuert, muss die Speichergröße des Druckers noch höher veranschlagt werden. Wird dies ignoriert, sind oft Verzögerungen beim Drucken die Folge, die im Extremfall den Workflow im Unternehmen negativ beeinflussen. Um dem vorzubeugen, ist eine Speichergröße von 256 MB erforderlich – wer auf Nummer Sicher gehen will, greift am besten gleich zu einer 512 MB Speicherplatine.

Wichtig: Firmware updaten!

Ausreichend Speicher besitzen ist wichtig, aber nicht alles: Für das reibungslose Funktionieren des Druckers ist auch die neueste Firmware-Version für das Gerät wichtig: Sie beseitigt Kompatibilitätsprobleme und importiert neue Funktionen ins Gerät. Meistens bekommt der Nutzer im Display angezeigt, wenn die Steuerungssoftware ein Update benötigt.

Um neue Firmware zu laden, braucht der Drucker eine Verbindung ins Internet: Die Verbindung darf während des ganzen Ladevorgangs nicht unterbrochen und der Drucker nicht ausgeschaltet werden. In der Regel dauert die Installation eine Weile. Nach dem Ende der Firmware-Installation brauchen viele Geräte einen Neustart. Nach Beendigung des Updates zeigt der Drucker die neueste Version im Display an.

Bildquelle: Pixabay, 790396, stevepb

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