NetzwerkIn vielen Haushalten werden gleich mehrere Rechner oder Notebooks eingesetzt und auch Smartphones oder Tablets gehören mittlerweile fast zum Standard. Angesichts der vielen Geräte dürften Sie gelegentlich nicht immer genau wissen, auf welchem System Sie einen bestimmten Film, Musiktitel oder Fotoordner finden. Ordnung in dieses Datenchaos schafft die Netzwerkfestplatte.






Die Vorteile des zentralen Netzwerkspeichers

NAS steht für Network Attached Storage und bezeichnet die Netzwerkfestplatte, welche über das heimische Netzwerk mehreren Usern Zugriff auf den Speicher gewährt. Besonders empfehlenswert sind NAS-Festplatten mit Benutzersteuerung. Damit kann beispielsweise festgelegt werden, welcher Netzwerk-Client auf welchen Ordner zugreifen darf. Eher im oberen Preissegment zu finden sind NAS-Festplatten mit mehreren HDDs und Raid-Verbund, über den Sie die Daten spiegeln und so zusätzlich sichern. Einfacher Netzwerkspeicher muss aber nicht teuer sein. Das zeigt unter anderem die Zyxel NSA310, welche ungefähr 65 Euro kostet. Sie ist zwar nur ein Leergehäuse, dass einer SATA-Platte Platz bietet, kommt jedoch mit FTP-, Print-, Backup-, Web- und Medien-Server. Eingebunden wird das Zubehör über Gigabit-LAN mit dem Netzwerk und weiterer Speicher kann über zwei USB-Ports dem Netzwerk hinzugefügt werden.

Unterschiedliche Konzepte

Eine günstige Alternative zum Leergehäuse ist die QNAP TS-110 Turbo NAS. Für ca. 150 Euro gibt es 1 Terabyte Speichervolumen, einen relativ schnellen Prozessor und 128 MB Arbeitsspeicher. Ein Spiegeln der Daten ist hier nicht möglich, dennoch empfiehlt sich die QNAP TS-110 Turbo NAS durch die Anzahl der Servertypen selbst für kleinere Büros. Viermal mehr Speicher auf zwei Festplatten gibt es mit der Buffalo LinkStation Pro Duo 4TB für gut 300 Euro. Auch diese Speicher-Station kommt mit vielen Servern, Gigabit-Port und USB-Anschlüssen. Eine NAS, die in fast allen Tests viel Lob erntete, ist die QNAP TS-121. Den HDD-Schacht kann jeder individuell bestücken, als Highlight gelten jedoch die drei USB-Schnittstellen von denen zwei USB 3.0 Ports sind.

Zentralspeicher immer wichtiger

Externe Festplatten mit Netzwerkansteuerung werden in der zeit von mobilen Gadgets und Smart TVs immer interessanter. Wenn Ihnen die Verteilung von Multimedia-Inhalten aber relativ unwichtig erscheint, können Sie NAS-Festplatten immer noch nutzen, um mehrere Systeme immer über ein unkompliziertes Backup zu sichern.

Bildurheber: krizz7 – Fotolia

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