Alle Ihre Daten rund um die Uhr abrufbar, und das von jedem internetfähigen Gerät, ohne externe Festplatten oder regelmäßige manuelle Backups: Mit Cloud Computing schaffen Sie sich Ihre eigene Arbeitsumgebung in der sogenannten Cloud. Ihre Daten werden dabei nicht mehr zentral auf einem bestimmten Computer oder Endgerät gespeichert, sondern bei einem Anbieter im Internet.








Überall erreichbar und sicher: So funktioniert Cloud Computing

Noch vor wenigen Jahren führte der einzige Weg, eine Datei auf mehreren Geräten verfügbar zu machen, entweder über einen eigenen Netzwerkspeicher oder über externe Speichermedien wie Festplatten oder USB-Sticks. Das Problem an der Sache: Irgendwann gibt jeder Server und jede Festplatte den Geist auf. Wenn Sie keine regelmäßigen Backups angelegt haben, sind die Daten verloren. Bein Cloud Computing laden Sie die Dateien dagegen auf den Onlinespeicher eines externen Anbieters, der sich selbst um Sicherheit und Backups kümmert. Über die entsprechende Software können Sie dabei jederzeit von jedem Gerät auf die Dateien zugreifen. In der Regel erscheint Ihr Online Speicherplatz nach der Installation der Software dabei als Laufwerk im Explorer auf Windows oder im Finder auf Mac OSX. Dateien werden einfach per Drag & Drop auf den Online-Speicher geladen oder von ihm heruntergeladen. Alle Angebote bieten auch Smartphone Apps an, mit denen Sie auch von unterwegs auf die online gesicherten Daten zugreifen können.

Die bekanntesten Cloud Anbieter im Überblick

Mittlerweile bieten viele Unternehmen einen Onlinespeicher an, im Leistungsumfang und in der Preisgestaltung gibt es jedoch deutliche Unterschiede.

– Einer der bekanntesten Anbieter ist Dropbox. Hier erhält der Nutzer 2 GB Onlinespeicher kostenlos. Wer mehr Speicher benötigt, muss zahlen. Oder (Geheimtipp!) Freunde einladen: Für jeden geworbenen neuen Nutzer spendiert Dropbox ein paar hundert Megabyte. So wird’s gemacht:

So geht’s: Dropbox – Freunde einladen


– Skydrive von Microsoft dürfte vor allem unter Windows-Nutzern stark verbreitet sein. Nutzer bekommen ganze 7 GB Onlinespeicher kostenlos zur Verfügung gestellt. Ausserdem ist Skydrive eng in Windows 8 und Office 2013 integriert.

– Mit Amazon Cloud Drive steigt auch der bekannte Versandhändler ins Geschäft mit Onlinespeicher ein. Neben den auf Amazon gekauften MP3s und eBooks können hier auch andere persönliche Daten auf 5 GB kostenlosem Speicherplatz hinterlegt werden.

Die Cloud als Speichermedium der Zukunft?

Speicher in der Cloud wird heute nicht nur als Speicherort für persönliche Dateien verwendet. Einige Softwareentwickler vertreiben ihre Produkte bereits vollständig in der Cloud, statt einer Installation muss die Software dann nur noch auf den Rechner gestreamt werden. Experten gehen davon aus, dass Onlinespeicher optische Medien wie DVDs und Festplatten langfristig komplett ablösen wird. Dennoch sind auch den Möglichkeiten der Cloud Grenzen gesetzt, so lassen sich dort zurzeit etwa noch keine Webseiten hosten. Für die eigene Homepage benötigen Sie eine andere Art des Webspace, den Sie zum Beispiel bei 1und1 mieten können.

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