Die Abkürzung SSD steht für „Solid State Drive“ und bezeichnet eine qualitativ hervorragende Festplatte der modernsten Computertechnik. Da SSDs mit Flashspeicher-Technik arbeiten und keine beweglichen mechanischen Teile haben, sind sie schnell, unempfindlich gegen Stöße und fast lautlos. Außerdem verbrauchen sie sehr wenig Energie.. Obgleich SSDs zurzeit rund doppelt so teuer sind wie eine „normale“ Festplatte, lohnt es sich dank ihrer herausragenden Eigenschaften, sie in das eigene Notebook einzubauen.










Festplattentausch klingt schwieriger als es ist

Wer seine herkömmliche Festplatte im Notebook gegen eine SSD austauschen möchte, sollte nach Möglichkeit das Betriebssystem Windows 7 haben, um sie ausreichend nutzen können. Im Notebook sollte ein SATA Festplattencontroller stecken. Man beginnt damit, die ganzen Daten mithilfe eines Image-Programms auf die neue Festplatte zu ziehen. Am einfachsten geht das, in dem man ein externes USB-Festplattengehäuse nutzt, die man für einige Euro im Fachhandel kaufen kann. Der Umbau ist bei den Notebooks am einfachsten, die einen Festplatteneinschub haben, der separat zugänglich ist. Dann muss man nur eine Klappe öffnen, um die Festplatten auszutauschen. Die neue Festplatte wird an der Steckverbindung befestigt. Danach kann man das Notebook wie gewohnt hochfahren. Sollte es Probleme geben, ist meist eine Reparatur DVD mit dem entsprechenden Betriebssystem hilfreich.

Wenn sich die Festplatte unter der Tastatur verbirgt

Bei Notebooks, die ihre Festplatten unterhalb der Tastatur sitzen haben, muss man zunächst die Schrauben für die Tastatur lösen. Wer Hilfe braucht, kann dazu entsprechende Videoclips z.B. auf Youtube anschauen, weil die Hersteller selten hilfreich sind. Ist die Festplatte am Rahmen befestigt, müssen die Schrauben des Rahmens gelöst werden, bevor man die Festplatte entnimmt. Vorsichtig die Steckverbindungen lösen, da sie hochgradig empfindlich sind. Wenn das Notebook beim Hochfahren zwar die neue Festplatte erkennt, aber Windows nicht lädt, sollte man mit der Windows-DVD booten. So werden beschädigte Bootsektoren repariert und das Betriebssystem läuft wieder. Notfalls findet man Hilfe im Internet unter „ Windows 7 reparieren mit Bordmitteln“.

Eine SSD Festplatte lohnt sich auch in kleinen Größen

Selbst eine SSD-Festplatte der Größe 64 Gigabyte (Angebote hier macht ein Notebook deutlich schneller. Die Größe reicht für das Betriebssystem und die wichtigsten Daten völlig aus. Den Rest speichert man auf einer externen Platte. So hat man ein rasant laufendes Notebook für wenig Geld und ein bisschen Eigeninitiative.

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Artikelfoto stammt von Fribourg (Fotolia)

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