Crucial M4 von Marvell
März 26, 2012 by DVD Recorder · Kommentar hinterlassen
Marvell ist die Consumermarke des renommierten Flash- und SSD-Herstellers Micron, der die Fachwelt mit dem Crucial C300 beeindruckte, dem ersten SATA-6 Gb/s-fähigen SSD. Das überzeugte mit Geschwindigkeiten, die vorher nicht erreicht werden konnten. Jedoch ist dieses heute kein Alleinstellungsmerkmal mehr, andere Hersteller haben nachgezogen, und auch das Crucial M4 bietet 6 Gb/s.
Controller als Maß der Dinge
Jede SSD kann nur so schnell und effizient arbeiten, wie der Controller und dessen Firmware sie steuert. Entscheidend sind die Reserven, die der Hersteller vorsieht, damit auch unter Volllast die anstehenden Operationen vorgenommen werden können. Auch die Software ist wichtig, denn sie regelt die gleichmäßige Verteilung der Datenblöcke auf den Flash-Speichermodulen, die dadurch länger halten. Der Crucial M4 wird mit einer Firmware ausgeliefert, in die Erfahrungen aus dem C300 eingeflossen sein dürften. Damals kam es noch zu Inkompatibilitäten der SSD mit anderen Bauteilen, dieses soll mit dem M4 der Vergangenheit angehören. Testergebnisse zeigen, dass dieses Vorhaben durchaus gelungen ist, die Zugriffraten sind besonders bei großen Dateien höher als bei SandForce-Controllern.
Dank Firmwareupdate noch mehr Leistung
Mittlerweile hat Micron zudem ein Update für die Firmware verteilt, das die Leistung des SSD noch einmal erhöht. Es enthält natürlich auch Bugfixes, aber eben auch eine Verbesserung der Datenzugriffsraten. Diese konnten in Tests um bis zu 20 Prozent gesteigert werden, auch wenn unklar ist, ob das bei einem Einsatz in Desktop-Systemen auch spürbar wird; die im Test nachgewiesenen Leistungssteigerungen sind also eher theoretischer Natur. Dafür bietet die Crucial M4 Reserven, die sie auch für anspruchsvollere Aufgaben einsetzbar macht.
Günstig zu SATA-6 Gb/s
Insgesamt ist die Crucial M4 ein preiswertes Modell mit einer Leistung, die sie auch für den Desktopbereich empfiehlt. Allerdings ist es für Systeme ohne TRIM auch nach dem Firmware-Update nur begrenzt zu empfehlen, die Garbage Collection des SSD ist nicht optimal und die Transferraten können so einbrechen. Weitere Details und mehr über Solid-State-Drive auf http://www.ssdtest.org/.
Foto: Fribourg – Fotolia
Die neuen SSD 118 M externen Festplatten von Transcend
März 9, 2009 by externe Festplatten · Kommentar hinterlassen
Klein, leicht und wirklich robust. Weil die externen Festplatten der M 118 Reihe von Transcend auf der Solid State Disc-Technik aufgebaut sind, haben sie keine Lese- und Schreibköpfe mehr. Nur noch ein sogenannter SSD-Speicherbaustein. Das macht diese externen Festplatten besonderns unempfindlich gegen Stöße und Schläge. Durch diese neue Technik, die zuerst in Netbooks eingebaut wurde und die auf den Speicherkarten basiert, werden die externen Festplatten der Transcend SSD 118 M-Serie auch noch besonders klein und leicht. Mehr lesen
Die ersten SSDs (Solid-State Drive) von Intel sind unterwegs
September 8, 2008 by Festplatte · Kommentar hinterlassen
Intel spielt jetzt im Festplattenmarkt mit. Allerdings rotieren in den Intel-Festplatten keine Scheiben. Dort tun ähnliche Speicherbausteine Ihren Dienst, wie Sie als Arbeitsspeicher bei Computern schon lange Ihren Dienst verrichten. Im MOment produziert Intel eine 1,8 Zoll große Variante (X18-M und ein 2,5-Zoll-Modell (X25-M). Beie haben einen SATA-Anschluss und sind 80 GByte groß. Mit Lesegeschwindigkeiten von 250 MB pro Sekunde und Schreibgeschwindigkeiten von 70 MB pro Sekunde können die SSDs in Puncto Geschwindigkeit durchaus mit den “normalen” Festplatten mithalten. Die X18-M und die X25-M SSD bieten eine Reihe an Vorteilen gegenüber normalen Festplatten. Kürzere Startzeiten und schnelle Aufwachzeiten aus dem Standby-Modus. Ohne drehende Teile, sind die Intel SSDs zudem energiesparender, kühler und arbeiten leiser.
Die 80 Gigybyte SSD werden ab sofort in Einheiten von 1.000 Stück ausgeliefert und kosten pro Stück US$ 595.
In den nächsten 3 Monaten wird Intel außerdem eine Modellreihe Single-Level Cell (SLC) SSDs für Server-Umgebungen vorstellen. Die X25-E Extreme-SATA Solid State Drives sind für eine maximale Zahl von I/O-Operations per Second (IOPS) konzipiert, was zu einer höheren Performance bei niedrigeren Betriebskosten führt. Aufgrund der Tatsache, dass SSDs den Energieverbrauch senken, den Aufwand bei Wartung und Kühlung verringern und auch noch weniger Platz benötigen, reduzieren sich ebi einem Rechenzentrum, dass SSDs einsetzt die Infrastrukturkosten deutlich. Trotzdem steigt die Speicherleistung pro Quadratmeter um das bis zu 50fache.
SSD – Festplatten in denen sich nichts mehr dreht!
Februar 19, 2008 by Festplatte · Kommentar hinterlassen
SSDs (Solid State Drive oder Solid State Disk) gibt es schon lange – wurden aber fast ausschließlich im Profibereich eingesetzt. Mit dem Kultnotebook MacBook Air gibt es jetzt das erste Produkt für den Endkunden mit dieser Speichertechnik. Mit gerade mal 64 GByte Kapazität ist das MacBook allerdings schnell voll. Aber schon sind ist die nächste Generation 1,8-Zoll-SSDs angekündigt: mit doppelt so viel Speicherplatz.
Eigentlich sind SSDs nur große Speicherkarten. Aber die Idee ist trotzdem ausgesprochen praktisch. Im Gegensatz zu normalen Festplatten Sie sind unempfindlich gegen Stöße und arbeiten völlig lautlos. Am Anfang kam mangels Alternativen noch hauptsächlich SDRAM zum Einsatz: Der war sehr schnell, brauchte aber viel Strom. Größtes Manko für den Einsatz unterwegs war aber: Wenn der Strom ausfiel waren die Daten futsch.
Mittlerweile setzten die Hersteller solcher Festplatten voll auf Flash-Speicher. Der ist nicht nur unempfindlich gegen Stromausfälle, sondern benötigt auch viel weniger Energie. So wird es demnächst 128 GByte große SSDs geben, die schnellere Lese und Schreibzugriffe erlauben als normale Festplatten und trotzdem nur halb so viel Strom verbrauchen. Besonders interessant sind diese Winzlinge für den mobilen Einsatz (In Notebooks und bei externen Festplatten, aber auch Digitalkameras, Camcordern und Navigationsgeräten). Als erster will laut Golem Mtron -ein südkoreanischer Hersteller- für Mitte des Jahres ein Produkt im Handel haben. Es soll sie in zwei Varianten geben: Mit Multi Level Cells (MLC) ausgerüstet soll die max. Lese-/Schreibgeschwindigkeit bei 110/40 MByte/Sek. liegen. Kommen Single Level Cells (SLC) zum Einsatz steigt besonders die maximale Schreibgeschwindigkeit (120/100 MByte/Sek. Damit sind die neuen Winzlinge fast sechsmal so schnell wie herkömmliche Festplatten. Endlich sind also externe Festplatten möglich, die das Tempo der neuen superschnellen Anschlüsse (Firewire 3200 und USB 3.0) zumindest teilweise ausnutzen können. Einen Preis nannte der Hersteller bislang noch nicht.


